Letztes Update:
20230211052120

05:19
11.02.2023
Bald ein Jahr dauert nun schon Russlands Krieg gegen die Ukraine. Die Invasion hat das angegriffene Land verändert, wie der ARD-Korrespondent Vassili Golod nach Recherche-Reisen bilanziert. "Die Zermürbung ist spürbarer, sie ist größer. Was sich aber nicht verändert hat, ist die Einstellung der Menschen. Sie sind unglaublich stark und resilient", sagte er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seine Eindrücke hat er nun in einer Reportage verarbeitet.
Der 45-minütige Film "Ukraine - Krieg im Leben" ist am Montag (13. Februar) um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen. Die ARD widmet dem Krieg im Osten Europas am Montag zugleich einen Thementag. Am 24. Februar 2022 waren die ersten russischen Truppen ins Nachbarland eingerückt. Seither reißen die Kämpfe nicht ab, unzählige Menschen verloren ihr Leben.

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03:59
11.02.2023
Bei der Rüstungsindustrie sind nach Angaben einer Branchenvertreterin bislang kaum Aufträge aus dem milliardenschweren Paket der Bundesregierung eingegangen. "Bis heute ist der Bestelleingang bei der deutschen Industrie aus dem Sondervermögen verschwindend gering", sagt die Chefin des Panzergetriebe-Herstellers Renk, Susanne Wiegand, im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen.
Das sogenannte Sondervermögen im Umfang von 100 Milliarden Euro zur besseren Ausrüstung der Bundeswehr war von der Bundesregierung nach dem russischen Angriff auf die Ukraine Ende Februar 2022 auf den Weg gebracht worden.

23:59
10.02.2023
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zieht ein positives Fazit seiner Reise nach Westeuropa in dieser Woche. "London, Paris, Brüssel - überall habe ich in diesen Tagen darüber gesprochen, wie wir unsere Soldaten stärken können", sagte er am Freitagabend in einer Videobotschaft. "Es gibt sehr wichtige Vereinbarungen, und wir haben gute Signale erhalten." Dies gelte für Raketen mit höherer Reichweite und Panzer. An der erhofften Lieferung von Kampfflugzeugen als nächster Ebene der Zusammenarbeit "müssen wir aber noch arbeiten".
In London habe er gespürt, dass die Briten der Ukraine wirklich den Sieg über die russische Invasion wünschen. Das Treffen mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz in Paris sei wichtig gewesen, um Argumente auszutauschen. "Es wird mehr Unterstützung geben", sagte Selenskyj. Seine Besuche beim EU-Gipfel und beim Europäischen Parlament nannte er den "Beginn einer neuen Etappe".

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