Angesichts des russischen Kriegs gegen das Nachbarland Ukraine investiert
Polen in seine
Rüstungsproduktion. Der Staat werde dem Konzern Huta Stalowa Wola umgerechnet
rund 125 Millionen Euro an Mitteln zur Rekapitalisierung zur Verfügung stellen, kündigt Ministerpräsident Mateusz Morawiecki nach Angaben der Agentur
PAP an. Das sei nur die erste Tranche.
Weitere dreistellige Millionenbeträge sollen demnach folgen.
Huta Stalowa Wola mit Sitz im Südosten Polens ist zum überwiegenden Teil im staatlichen Besitz. Zu den Produkten zählen heute unter anderem die Selbstfahrlafette AHS Kryl mit einem 155-Millimeter-Artilleriegeschütz, die Panzerhaubitze AHS Krab sowie der Mehrfachraketenwerfer WR-40 Langusta.