Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht weist Kritik an ihrem Demonstrationsaufruf für Frieden in der Ukraine zurück. "Wir rufen zu einer Friedenskundgebung auf", erklärte die frühere Vorsitzende der Linksfraktion. "Es ist jeder herzlich willkommen, der für Frieden und gegen die Eskalation durch Waffenlieferungen demonstrieren möchte."
Zugleich fügte sie hinzu: "Dass Rechtsextremisten, die in der Tradition eines Regimes stehen, das den schlimmsten Weltkrieg seit Menschheitsgedenken vom Zaun gebrochen hat, auf einer Friedensdemo nichts zu suchen haben, versteht sich von selbst. Auch eine parteipolitische Vereinnahmung lehnen wir ab." Wer ihren Aufruf als "rechtsoffen diffamiert", vergesse, "dass nicht der Ruf nach Frieden, sondern die Unterstützung von Militarismus und Krieg seit ewigen Zeiten Kennzeichen rechter Politik ist".
Wagenknecht hat zusammen mit der Feministin Alice Schwarzer zu einer Demonstration für Frieden in der Ukraine am 25. Februar am Brandenburger Tor aufgerufen. Den Initiatorinnen wird vorgehalten, sich nicht eindeutig gegen Rechts und die AfD abgegrenzt zu haben.