Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, fordert angesichts der Bundeswehraufrüstung, schnell Produktionskapazitäten in der Industrie aufzubauen. Dafür brauche die Industrie "auch Zusagen aus der Politik, dass das finanziert wird - und zwar über den Bundeshaushalt 2024 hinaus", sagt die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Högl fordert zudem, den Verteidigungsetat um zehn Milliarden Euro aufzustocken - über das Bundeswehr-Sondervermögen von 100 Milliarden Euro hinaus. Das ist auch eine Forderung von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Es muss Högl zufolge "viel schneller" gehen, Geräte neu zu beschaffen und solche wiederzubeschaffen, die an die Ukraine abgegeben wurden.