Letztes Update:
20230222020021

10:34
21.02.2023
EU-Kommissionsvize Frans Timmermans äußert sich mit Blick auf die von China angekündigte Friedensinitiative zurückhaltend. Ein Friedensplan könne nur funktionieren, wenn sich Russland hinter die Grenzen der Ukraine zurückziehe, sagt Timmermans im Deutschlandfunk. Der einzige Weg zu einem Friedensplan sei, die Souveränität und die Grenzen der Ukraine zu respektieren. "Wenn wir davon weggehen, dass Grenzen respektiert werden, dann ist in aller Welt die Hölle los." Timmermans macht deutlich, dass noch nicht absehbar ist, wie der Friedensplan aussehen könnte.

09:09
21.02.2023
Greenpeace und die Umweltorganisation Ecoaction haben in der Ukraine fast 900 schwere Umweltschäden in der Folge des russischen Angriffs auf das Land dokumentiert. Die Organisationen fordern, schon jetzt ein Programm zur Beseitigung von Gefahren und der Wiederherstellung von Natur und Umwelt aufzulegen. "Diese Umweltzerstörung durch den Krieg muss mehr berücksichtigt werden", fordert Denys Zuzajew, ein Experte von Greenpeace Zentral- und Osteuropa, in einer Mitteilung. 
Die Organisationen stellten eine interaktive Karte mit den folgenreichsten Fällen vor. Greenpeace und Ecoaction nennen großflächige Waldbrände nach Raketeneinschlägen, giftige Gase aus bombardierten Kraftwerken oder auch Ölverschmutzungen im Schwarzen Meer

Es wird erhebliche finanzielle Mittel, Maßnahmen und Einsatz benötigen, um Natur und Umwelt wiederherzustellen. Diese Mittel müssen jetzt bereitgestellt werden und nicht erst nach Kriegsende. 09:09
21.02.2023

08:27
21.02.2023
Im Fall des Raketeneinschlags auf einem Bahnhof mit wartenden Flüchtlingen im Osten der Ukraine im vergangenen April sieht die Organisation Human Rights Watch den Verdacht eines russischen Kriegsverbrechens bestätigt. Russland habe mit Streumunition Dutzende Menschen, die vor den Kämpfen in der Region fliehen wollten, getötet und damit gegen das Kriegsrecht verstoßen, teilt HRW mit. "Der Angriff stellt ein mutmaßliches Kriegsverbrechen dar", heißt es in der Mitteilung zu der veröffentlichten großen Studie zu dem Fall. Russland bestreitet, die Rakete am 8. April abgefeuert zu haben.

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