Letztes Update:
20230223020019

16:31
22.02.2023
Anders als Margot Käßmann sieht die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, keinen Widerspruch zwischen dem Einsatz von Waffen in der Ukraine und der kirchlichen Friedensethik. "Allerdings: immer mit dem Ziel des Friedens. Der Einsatz von Waffen muss zum Ziel haben, die Waffen zum Schweigen zu bringen", sagte Kurschus der Berliner Zeitung. Deshalb sei es wichtig, dass dahinter eine Strategie stehe.
Kurschus widersprach damit der früheren EKD-Ratsvorsitzenden Käßmann, die sich hinter den Friedensaufruf von Alice Schwarzer und Linken-Politikerin Sarah Wagenknecht stellte. "Die Kirchen sind immer in die Irre gegangen, wenn sie Waffen gesegnet haben", sagte Käßmann dem Kölner Stadt-Anzeiger. Eine Legitimation für Gewalt lasse sich nicht aus dem Evangelium ableiten.

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16:06
22.02.2023
Spanien wird der Ukraine zunächst sechs Leopard-Panzer des älteren Typs 2A4 liefern. Das sagte Verteidigungsministerin Margarita Robles im Parlament in Madrid. "Falls es notwendig werden sollte", könne ihr Land auch noch mehr Panzer dieses Typs liefern. Es handele sich um Fahrzeuge, die seit 2012 eingemottet seien und erst generalüberholt werden müssten. Spanien verfügt über insgesamt 347 Leopard-Panzer. Davon gehören 108 zur älteren Variante 2A4 und 239 zum neueren Typ 2A6, der in Spanien 2E heißt. Von diesen neueren, kampfstärkeren Panzern will Spanien aber bisher keine an die Ukraine abgeben. Sie würden für die eigene Landesverteidigung gebraucht, sagte Robles.
Bisher haben nur Deutschland 14 und Portugal 3 Leopard 2A6 zugesagt. Für das komplette ukrainische Panzerbataillon aus 31 Fahrzeugen dieses neueren Typs, für das Deutschland die Federführung übernommen hat, fehlen noch 14 Panzer. 

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