Bei einer gemeinsamen Flottenübung von Russland, China und Südafrika vor der Ostküste Südafrikas werden nach Angaben der russischen Marine keine Raketen für Tests von russischen Schiffen abgefeuert. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der russischen, chinesischen und südafrikanischen Marine hervor. Noch vor Beginn der Übung am Freitag hatte die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet, dass ein Test einer Hyperschallrakete geplant sei. Damit wäre beim Manöver im Indischen Ozean erstmals ein reales Ziel mit der Hyperschallrakete beschossen worden.
Die gemeinsame Übung, die für zehn Tage angesetzt ist, sorgt weltweit für Aufsehen, da sie mit dem Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs in der Ukraine am 24. Februar zusammenfällt. Russland beteiligt sich laut Tass an dem Manöver mit der "Sowjetadmiral Gorschkow" und einem Seetanker.