Die Ukraine lehnt das von China vorgelegte Positionspapier ab. "Jeder 'Friedensplan', der nur einen 'Waffenstillstand' und infolge dessen eine neue Trennlinie und die Besetzung von Gebieten vorsieht, handelt nicht von Frieden", schreibt der Berater im Präsidentenbüro, Mychajlo Podoljak, auf Twitter. Es handele sich vielmehr um ein "Einfrieren des Krieges", um "nächste Etappen des Völkermords" - und daher einer Niederlage. Die Ukraine bestehe unverändert auf einen Abzug der russischen Truppen aus ihren international anerkannten Grenzen von 1991.
Auch Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock kritisiert das Papier. "Wer von Frieden spricht, darf nicht Unterwerfung meinen. Wer Aggressor und Opfer gleichsetzt, schafft keinen Frieden, sondern belohnt Gewalt", sagt die Grünen-Politikerin am Rande einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.