Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig sieht eine vom IOC angestrebte Rückkehr russischer Sportler auf die olympische Bühne kritisch. "An der Kriegssituation hat sich ja nichts geändert", sagt die 26-Jährige der dpa. "Man hofft natürlich auch für die Sportler, dass es irgendwann wieder anders wird. Am Ende sind es Sportler und Sportlerinnen, die das von klein auf akribisch betrieben haben. Der Sport ist ihre Leidenschaft, genau wie bei uns. Sie büßen jetzt für die Fehler ihres Staatschefs."
Bei der Nordischen Ski-WM im slowenischen Planica und auch im Weltcup sind Sportler aus Russland und Belarus wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ausgeschlossen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter Führung des Deutschen Thomas Bach sucht nach Möglichkeiten, Sportler der beiden Länder als neutrale Athleten bei internationalen Wettkämpfen starten zu lassen.