Letztes Update:
20230228190911

18:45
28.02.2023
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sieht westliche Hilfen als überlebenswichtig für die Ukraine - auch Waffen. "Ohne die Unterstützung aus dem Westen würde die Ukraine keine Woche länger existieren, das ist so", sagte Bartsch dem Sender "Welt". "Und ohne auch die westlichen Waffen würde es die Ukraine auch nicht geben."

Linken-Politiker hatten sich immer wieder gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Bartsch betonte, wichtig sei, wie der Krieg beendet werden könne. Das werde auf dem Schlachtfeld nicht möglich sein. Nötig sei möglichst schnell ein Waffenstillstand. Das russisch-ukrainische Getreideabkommen und die Vereinbarungen zum Gefangenenaustausch zeigten, dass Gespräche stattfänden.

17:32
28.02.2023
Die unter maßgeblicher Mitwirkung von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) gegründete Klimastiftung MV bietet weiter politischen Zündstoff. Am Mittwoch wird sich der Bundestag auf Antrag der CDU/CSU in einer Aktuellen Stunde mit der Rolle der Schweriner Regierung bei der Fertigstellung der Ostsee-Erdgasleitung Nord Stream 2 befassen.

Auf ausdrücklichen Wunsch Schwesigs war die umstrittene Stiftung Anfang 2021 gegründet worden, um die Gasleitung unter Umgehung angedrohter US-Sanktionen fertigzustellen. Die Gazprom-Tochter Nord Stream 2 zahlte 20 Millionen Euro in die Stiftung Klima- und Umweltschutz MV ein und finanzierte wirtschaftliche Aktivitäten unter dem Dach der Stiftung mit mindestens 165 Millionen Euro.
"Wir haben hier in höchstem Maße dubiose Vorgänge. Die müssen aufgeklärt werden", begründete der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei, die Beantragung der Aktuellen Stunde zu dem Thema. Die Situation atme "wirklich den Geist einer Bananenrepublik".

16:48
28.02.2023
Putin ruft den Inlandsgeheimdienst FSB zu einer intensiveren Spionageabwehr gegen westliche Geheimdienste auf. Diese hätten ihre Arbeit gegen Russland ausgebaut. Deshalb müsse die Gegenaufklärung ebenfalls verstärkt werden, sagt der russische Präsident bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede vor den FSB-Offizieren. Die westlichen Dienste setzten zusätzliches Personal, technische und andere Ressourcen ein, um gegen Russland vorzugehen, behauptet der Kremlchef.

Sie versuchten, Terroristen- und Extremistenzellen zu aktivieren und hätten es vor allem auf nachrichtendienstliche Erkenntnisse abgesehen. So wollten sie etwa Russlands neue Waffen und Technik ausspähen.

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