Die Bundesregierung bezeichnet das Video von der mutmaßlichen Erschießung eines ukrainischen Kriegsgefangenen als "schockierend". "Wenn das authentisch ist, dann wäre das ein Kriegsverbrechen", betont ein Sprecher des Auswärtigen Amts heutein Berlin.
Unabhängig von diesem Einzelfall wird die Ukraine aus Deutschland bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen logistisch unterstützt. So habe etwa das Bundeskriminalamt (BKA) im vergangenen Jahr Material für die forensische Arbeit im Wert von über 11,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, erklärt ein Sprecher des Innenministeriums. Zudem unterstütze das BKA die Ermittlungen durch die Zeugenbefragung von geflüchteten Ukrainern.