Letztes Update:
20230309020019

09:52
08.03.2023
Bei ihren Ermittlungen zu den Explosionen an den Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 hat die Bundesanwaltschaft im Januar ein verdächtiges Schiff durchsuchen lassen. Es bestehe der Verdacht, dass es zum Transport von Sprengsätzen verwendet worden sein könnte, teilt die Karlsruher Behörde mit. Belastbare Aussagen zu Tätern, Motiven und einer staatlichen Steuerung könnten derzeit nicht getroffen werden.

Wir müssen deutlich unterscheiden, ob es eine ukrainische Gruppe war - also im ukrainischen Auftrag gewesen sein könnte - oder eine pro-ukrainische ohne Wissen der Regierung. 09:40
08.03.2023
Verteidigungsminister Pistorius betont, dass auch bei ernstzunehmenden Hinweisen auf eine ukrainische Beteiligung zwischen unterschiedlichen Szenarien differenziert werden müsse.

08:53
08.03.2023
Moskau hat seine ganz eigene Interpretation jüngster Medienberichte über angeblich proukrainische Täter bei der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines. Solche Informationen würden von denjenigen gestreut, "die im Rechtsrahmen keine Untersuchungen führen wollen und versuchen, mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit des Publikums abzulenken", schreibt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in ihrem Telegram-Kanal. 
Moskau macht für den Anschlag die Geheimdienste der USA und Großbritannien verantwortlich. Ein Vorwurf, den Sacharowa jetzt erneuerte: Westliche Regierungen müssten zu den russischen Anfragen offiziell Stellung nehmen und zumindest die Recherchen des US-Journalisten Seymour Hersh abarbeiten, fordert sie. Hersh hatte ohne Beweise und unter Berufung auf eine einzelne anonyme Quelle geschrieben, US-Marinetaucher seien für die Explosionen in der Ostsee verantwortlich. 

08:24
08.03.2023
Mychajlo Podoljak, Berater im ukrainischen Präsidentenbüro, streitet eine Beteiligung der Ukraine an der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines entschieden ab. Die Ukraine habe nichts mit dem Unfall in der Ostsee zu tun und keine Informationen über proukrainische Sabotage-Gruppen.

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