Letztes Update:
20230309020019

14:14
08.03.2023
Litauens Regierung will den Ausnahmezustand in den Regionen entlang der Grenze zu den Nachbarländern Russland und Belarus weiter verlängern. Die Ausnahmeregelung soll nun bis zum 2. Mai 2023 gelten. Nachdem die Regelung zunächst landesweit gegolten hatte, wurde sie zuletzt auf die Grenzregionen und auf andere Kontrollpunkte wie etwa an Flughäfen und Bahnhöfen beschränkt. 
Sie ermöglicht den Behörden etwa Fahrzeuge und Menschen im Grenzgebiet zu stoppen und zu durchsuchen. Auch der Schutz strategischer Objekte und Infrastruktur wird verstärkt.

12:37
08.03.2023
Der Energiekonzern Eon kann sich eine Reparatur der zerstörten Leitungen von Nord Stream 1 vorstellen. Das Unternehmen ist mit 15,5 Prozent an der Nord Stream AG beteiligt -  Mehrheitsgesellschafter ist der russische Staatskonzern Gazprom. "Eine Reparatur der Leitungen wäre anspruchsvoll und würde die Klärung vieler Fragen erfordern: technisch, kommerziell und rechtlich. Eon geht davon aus, dass ein potenzieller Beschluss für oder gegen die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit von Nord Stream 1 im Shareholder Committee der Nord Stream AG getroffen werden würde", sagte ein Eon-Sprecher der Rheinischen Post
Bisher gebe es keinen Vorschlag für oder gegen die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Leitungsstränge, so der Sprecher. Die Betreibergesellschaft untersuche und analysiere weiterhin die Schadenslage. Auch Eon sei an Aufklärung interessiert.

12:00
08.03.2023
In Tschechien fahndet die Polizei intensiv nach einem gestohlenen Pferd, das dem berüchtigten Tschetschenen-Führer Ramsan Kadyrow gehört haben soll. Unbekannte Täter hätten den Hengst vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag aus seinem Stall in Krabcice entwendet, so die Behörden. Der Wert des 16 Jahre alten Rassepferds wird auf mindestens 17.000 Euro geschätzt.
Einer Sprecherin des Finanzministeriums in Prag zufolge  gehört das Tier zu den Vermögenswerten, die aufgrund von EU-Sanktionen eingefroren wurden. Die EU wirft Kadyrow - der als enger Putin-Verbündeter gilt - schwere Menschenrechtsverstöße vor. Prager Medien mutmaßen, Kadyrow könne selbst hinter der Entführung des Pferdes stehen. Auf Telegram reagierte der tschetschenische Machthaber entrüstet über den Klau: "Wo ist die ruhmreiche Polizei mit den demokratisch effizienten und fortschrittlichen Aufklärungsmethoden?"

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