Letztes Update:
20230310135543
extern
Ja, bitte Inhalte laden.

12:57
10.03.2023
Für die geplante Frühjahrsoffensive benötigt die Ukraine nach eigenen Angaben noch zwei Monate zur Reservenbildung. "Wir müssen den Nachschub an schweren Artilleriegeschossen von 155 Millimeter Kaliber und weitreichenden Raketen erhöhen", sagt der Berater des Präsidentenbüros in Kiew, Mychajlo Podoljak, in einem in der italienischen Zeitung La Stampa veröffentlichten Interview. Unabhängige Militärexperten hatten zuvor einen früheren Zeitpunkt für einen möglichen Gegenstoß Kiews genannt.
Den Bedarf an Panzerfahrzeugen, um weitere besetzte Gebiete zu befreien, bezifferte Podoljak auf 400 bis 500. Eine ähnliche Zahl hatte in der Vergangenheit Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj genannt. Zudem sind laut Podoljak Kampfflugzeuge notwendig, um ballistische Raketen abzufangen und den Luftraum zu kontrollieren. Zur Stoßrichtung der geplanten Gegenoffensive machte der 51-Jährige keine Aussage. Gleichzeitig habe Russland nur wenige Optionen für eigene Offensivaktionen. "Die aktiven feindlichen Offensivaktionen werden in Richtung Bachmut, Wuhledar, Lyman und Soledar weitergehen", prognostiziert Podoljak.

12:52
10.03.2023
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schaut zuversichtlich auf den nächsten Winter. "Wir sind gut durch diesen Winter gekommen, und auf den nächsten Winter sind wir vorbereitet", sagt er nach dem Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft am Rande der Handwerksmesse in München. "Es ist etwas, was im letzten Jahr niemand vorhergesagt oder -gesehen hat: Dass wir es schaffen würden, trotz des Stopps russischer Gaslieferungen keine Energiekrise zu haben", betont er. "Dass es warm bleibt in Büros, Fabriken und den Hallen und den Wohnungen - und dass wir auch keine Wirtschaftskrise haben. Aber wir haben das miteinander hinbekommen."

Wollen Sie Inhalte von Drittanbietern wie Facebook, Twitter oder Instagram sehen können?
https://www.rheinpfalz.de/datenschutzerklaerung/
Ja, bitte Inhalte laden.