DB Cargo liefert einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel zufolge Hilfsgüter nicht mehr kostenlos in die Ukraine. Demnach hat die Güter- und Logistiktochter der Deutschen Bahn das Angebot mit dem Jahreswechsel eingestellt. "Unternehmen, die Spenden in die Ukraine schicken wollen, wird der Transport demnach vollumfänglich berechnet, aktuell bis zu 6000 Euro pro Container", berichtet der Spiegel.
Grund dafür sei eine seit Längerem bestehende Auseinandersetzung von DB Cargo mit dem Verkehrsministerium über die Finanzierung der Transporte. Die Bahn-Tochter habe mehrmals um Unterstützung gebeten, da sie als Aktiengesellschaft nur in beschränktem Umfang Spenden tätigen könne. Der Spiegel bezieht sich dabei auf Bahn-Kreise. Dem Nachrichtenmagazin zufolge hat DB Cargo allein im vergangenen Jahr an die fünf Millionen Euro für Hilfstransporte ausgegeben.