Die deutsche Literaturverfilmung "Im Westen nichts Neues" feiert mit vier Oscar-Auszeichnungen in Los Angeles einen großen Erfolg. Die Verfilmung des Romans von Erich Maria Remarque sei durch den Überfall Russlands auf die Ukraine hochaktuell geworden, sagt Regierungssprecher Steffen Hebestreit. "'Im Westen nichts Neues' zeigt auf sehr intensive Weise die Schrecken des Krieges mitten in Europa." Die Oscars sowie weitere Preise für den Film könnten deswegen auch als "politisches Signal gegen den russischen Angriffskrieg" verstanden werden.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth sagt: "Es ist auch der richtige Film zur richtigen Zeit, da er einen Krieg in Europa in all seiner Grausamkeit und Brutalität beleuchtet, der gegenwärtig wieder mitten in Europa tobt, ausgelöst durch Putins verbrecherischen Angriff auf die Ukraine."