Letztes Update:
20230316020022

06:48
15.03.2023
UPDATE | Die ukrainischen Luftstreitkräfte verteidigen nach dem militärischen Zwischenfall im Schwarzen Meer den Einsatz von US-Aufklärungsdrohnen. "Das Schwarze Meer ist kein Binnenmeer Russlands, so wie sie das Asowsche Meer besetzt haben und es für ihres halten", so der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Jurij Ihnat. Anrainer des Schwarzen Meeres seien auch Nato-Mitglieder, darunter die Türkei und Rumänien, weshalb die US-Drohnen dort auf rechtlicher Grundlage agierten.
Das Schwarze Meer grenzt sowohl an Russland als auch an die Ukraine. Moskaus Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, hatte nach dem Zwischenfall kritisiert, dass die abgestürzte US-Drohne Tausende Kilometer weit von der Heimat entfernt in der Nähe der russischen Grenze im Einsatz sei. Es handele sich um eine "Provokation". Die Drohne sammle Daten für die ukrainischen Streitkräfte für Kiew, um so Schläge gegen Russland zu verüben. Das sei eine "unzulässige Tätigkeit", so Antonow.

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05:57
15.03.2023
Der russische Präsident Putin hält Berichte über eine Beteiligung ukrainischer Aktivisten an den Explosionen an den Nord-Stream-Erdgas-Pipelines in der Ostsee für "totalen Unsinn". Eine derartige Aktion in dieser Tiefe und in dieser Größenordnung könnten "lediglich Spezialisten" durchführen, sagt Putin. "Dazu gehört auch noch die Unterstützung eines Staates, die über die entsprechende Technologie verfügt."

Konkret will sich Putin nicht zur Urheberschaft der Explosionen äußern. Doch man müsse immer hinterfragen, wer daran ein Interesse haben könnte. "Und wer ist interessiert? Theoretisch könnten die USA ein Interesse daran haben, die russischen Energieträger auf dem europäischen Markt zu verhindern", so der Kremlchef.

03:20
15.03.2023
Mitglieder des Sportausschusses kritisieren den Fecht-Weltverband (Fie) wegen der Zulassung russischer und belarussischer Sportler bei der Olympia-Qualifikation. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme sei "der falsche Weg", sagt der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Philip Krämer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Krämer kritisiert:

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