Letztes Update:
20230321150903
Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew droht damit, das Gericht mit Raketen anzugreifen, und Russland leitete eine strafrechtliche Untersuchung gegen den Chefankläger und die Richter des IStGH ein. Diese Untersuchung ist weitgehend symbolisch. Dasselbe gilt für den Haftbefehl, mit dem in erster Linie Putins Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Die Aussicht, dass der russische Machthaber jemals vor dem Gericht erscheint, ist minimal. 13:51
21.03.2023
Die niederländische Zeitung "De Telegraaf" kommentiert den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Putin.

13:25
21.03.2023
Estland hat der Ukraine zusammen mit Norwegen und den Niederlanden ein weiteres verlegbares Feldlazarett übergeben. Für das Projekt wurden nach Angaben des Zentrums für Verteidigungsinvestitionen in Tallinn rund 7,8 Millionen Euro von den beiden anderen Nato-Partnern bereitgestellt. "Damit die Ukraine diesen Krieg gewinnt, ist es wichtig, dass Europa die Ukraine gemeinsam unterstützt", sagte Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur. 
Estland hatte der Ukraine im März und September 2022 zwei Feldlazarette geliefert, die gemeinsam mit Deutschland gefertigt wurden. Darin sind nach estnischen Angaben bislang rund 10.000 Verletzte medizinisch versorgt worden. Ein Feldlazarett besteht etwa aus mehreren medizinischen Spezialcontainern und Zelten. Es könne von einem geschulten Team innerhalb einer Stunde aufgebaut werden, hieß in der Mitteilung.

12:40
21.03.2023
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping ist zum offiziellen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml eingetroffen. Die beiden begrüßten sich mit Handschlag. Kurz darauf erklangen die Nationalhymnen beider Länder. Nach dem Auftakt gestern mit einem informellen Vier-Augen-Gespräch auch zum Krieg in der Ukraine beginnen die Staatschefs nun mit den offiziellen Verhandlungen über einen Ausbau ihrer strategischen Partnerschaft. Im Mittelpunkt steht die wirtschaftliche Kooperation.

11:47
21.03.2023
Japans Ministerpräsident Fumio Kishida ist zu einem überraschenden Besuch in die Ukraine gereist. Kishida sei am Dienstag in der Hauptstadt Kiew zu Gesprächen mit Wolodymyr Selenskyj eingetroffen, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Das Außenministerium in Tokio hatte zuvor die Reisepläne bestätigt. Der Regierungschef wollte demnach die "Solidarität und unerschütterliche Unterstützung" Tokios und den G7, einer Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien, für das von Russland überfallende Land übermitteln.
Japan hat im Einklang mit dem Westen Sanktionen gegen Russland verhängt und unterstützt die Ukraine. Die pazifistische Verfassung erlaubt es Japan allerdings nicht, Waffen an die Ukraine zu liefern.

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