Letztes Update:
20230324133657

13:07
24.03.2023
Der Karlspreis soll dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj am 14. Mai verliehen werden. "Wir arbeiten auf diesen Termin hin", sagt eine Sprecherin der Stadt Aachen. Ob es wirklich dabei bleibe, hänge von der weiteren Entwicklung in der Ukraine ab. Traditionell findet die Karlspreis-Verleihung eigentlich am Feiertag Christi Himmelfahrt (18. Mai) statt, dies sei aber wegen Terminkollisionen nicht möglich. Auch der genaue Rahmen der Feier stehe noch nicht fest.

Ob Selenskyj persönlich komme oder per Video zugeschaltet werde, werde sich möglicherweise erst sehr kurzfristig entscheiden, sagt die Sprecherin. Zuvor hatte die Aachener Zeitung berichtet.

12:43
24.03.2023
Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat dem schwedischen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson nach dessen Angaben versichert, den Nato-Beitritt Schwedens nicht verzögern zu wollen. Ungarn habe nicht die Absicht, ein Land auf dem Weg in die Nato aufzuhalten, erklärte Kristersson laut einem Bericht der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Das habe Orban ihm am Rande des EU-Gipfels in Brüssel gesagt. 

Eine Erklärung dafür, weshalb das ungarische Parlament die Beitrittsanträge aus Schweden und Finnland anscheinend getrennt behandeln wolle, habe Kristersson aber nicht bekommen.

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11:58
24.03.2023
Rund sechs Monate nach den Explosionen an den Nord-Stream-Gaspipelines will Dänemark gemeinsam mit Russland einen Gegenstand bergen, der kürzlich neben den Röhren gefunden wurde. Die dänischen Behörden hätten das etwa 40 Zentimeter hohe und zylinderförmige Objekt auf dem Grund der Ostsee bereits untersucht, teilte die Energiebehörde in Kopenhagen mit. Unmittelbar gehe davon kein Sicherheitsrisiko aus. Es sei möglich, dass es sich um eine Rauchboje handele. Um das aber abschließend zu klären, soll der Gegenstand nun geborgen werden.
In diesem Zusammenhang habe man der Nord Stream 2 AG angeboten, an der Bergung teilzunehmen, heißt es in der Mitteilung der dänischen Energiebehörde. In Moskau wird dies begrüßt. "Es ist eine positive Nachricht, wenn der Pipeline-Eigentümer zu wichtigen Ermittlungshandlungen eingeladen wird", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Es müsse untersucht werden, ob das gefundene Objekt etwas mit dem "Terrorakt" an den Nord-Stream-Leitungen zu tun habe, meint er. Und - entgegen dänischer Informationen - fügt er hinzu: "Und anscheinend hat es das."

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