Letztes Update:
20230325171913

16:17
25.03.2023
Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine will Finnland, das eine lange Grenze mit Russland hat, der Nato beitreten. Nun sorgt gut eine Woche vor der Parlamentswahl eine Attacke auf einen Kandidaten für Empörung. Präsident Sauli Niinistö und Regierungschefin Sanna Marin kritisieren den Angriff auf den Parlamentarier Ben Zyskowicz (68) in der Hauptstadt Helsinki scharf.
Ein Mann zwischen 30 und 40 Jahren beschimpfte den konservativen Abgeordneten nach dessen Angaben und drohte, ihn zu töten. Der Angreifer habe sich negativ über die geplante Nato-Mitgliedschaft Finnlands und das Judentum geäußert. Danach habe er ihn geschlagen. Zyskowicz stürzte zu Boden, wie seine Wahlhelfer auf Fotos festhielten. Der Angreifer wurde festgenommen.

Der Blutzoll, den Putin für seinen imperialistischen Traum seinem Land, seinen eigenen jungen Männern zumutet, der ist wirklich ungeheuerlich. 14:28
25.03.2023
Kanzler Scholz über Russlands Präsidenten Putin.

14:28
25.03.2023
Kanzler Olaf Scholz rechnet mit einer längeren Dauer des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. "Wir müssen uns darauf einrichten, dass wir lange die Unterstützung gewährleisten müssen", sagt Scholz bei einem Bürgergespräch in seinem Bundestagswahlkreis in Potsdam. "Die eine Grundlage für alles ist, dass Russland einsieht, dass es nicht einfach sich große Teile des ukrainischen Territoriums einverleiben kann, wie es das jetzt versucht." Wenn diese Einsicht da sei, werde es erst möglich, zu einer Auflösung der Kriegssituation zu kommen.
"Aber dieser Schritt ist noch nicht im Kopf des russischen Präsidenten", sagt Scholz mit Blick auf Wladimir Putin.

13:36
25.03.2023
Mehr als 5000 von Russland im Krieg gegen die Ukraine eingesetzte Häftlinge sind nach Angaben von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin begnadigt worden. Nur 0,31 Prozent dieser vorbestraften Kriegsheimkehrer seien im ersten Monat rückfällig geworden, sagt Prigoschin auf dem Telegram-Kanal seines Pressedienstes. Zumeist seien sie dabei gegen Kriegsgegner in Russland handgreiflich geworden. "Wir haben die Kriminalität in Russland auf ein Zehntel gesenkt und die ehemaligen Häftlinge besser erzogen als die Pioniere zu Sowjetzeiten", behauptete der 61-Jährige. 
Russland hat für seinen Krieg gegen die Ukraine nach Schätzungen der Bürgerrechtsorganisation "Russland hinter Gittern" 50.000 Häftlinge rekrutiert. Sie kämpfen größtenteils für die Söldnereinheit Wagner und gelten als Freiwillige. Wagner-Chef Prigoschin hatte die Schwerverbrecher in den Gefängnissen mit dem Versprechen gelockt, dass sie nach Ableistung eines halbjährigen Kriegsdienstes begnadigt werden

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