Frauen schlägt die Pandemie mehr auf das Gemüt als Männern. Das geht aus dem neuen
"Glücksatlas" hervor, den die Universität Freiburg mit Unterstützung der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) erstellt hat. In der Corona-Krise
hätten alle Deutschen an Lebenszufriedenheit verloren, aber Frauen deutlich mehr als Männer. Der Glücksabstand, die sogenannte "Happiness Gap", zwischen den Geschlechtern betrage 0,19 Punkte. "In dieser Währung, in der Skala, ist das wirklich bedeutend", sagt Max Höfer, Sprecher des "SKL Glücksatlas".
Die Studie zeigt einen bedeutenden Wandel: So seien
Frauen vor der Pandemie glücklicher als Männer gewesen - durchschnittlich gemessen über alle Altersklassen. In der Pandemie seien Frauen eindeutig unglücklicher geworden. Besonders überraschend seien die großen Glückseinbußen von jungen Frauen bis 25 Jahre, bilanziert Studienleiter Bernd Raffelhüschen von der Uni Freiburg.