Nachdem die Nachfrage nach Latten, Werkzeugen und Gartengeräten im ersten Corona-Jahr stark angezogen hatte, mussten Deutschlands Baumärkte im Jahr 2021 einen Dämpfer hinnehmen. Der Umsatz sei im Vergleich zu 2020 um 8,2 Prozent auf 20,3 Milliarden gesunken, teilt der Branchenverband BHB in Köln mit. Zu der Branche gehören auch Gartenfachmärkte.
Teilweise lagen die Einbußen auch an Verkaufseinschränkungen, die im vergangenen Jahr zwischenzeitlich als Corona-Maßnahmen galten. Zudem waren die Umsätze im Vergleichsjahr 2020 sehr hoch, weil damals besonders viele Menschen in ihren Garten und in die eigenen vier Wände investierten. Vergleicht man das Geschäftsniveau 2021 mit dem Vor-Corona-Jahr 2019, so lagen die Erlöse 4,5 Prozent höher.