Letztes Update:
20220317020015

11:30
15.03.2022
Angesichts steigender Zahlen mahnt der Bundesverband der Deutschen Industrie zu Vorsicht. "Eine großzügige Lockerung ist angesichts neuer Rekordwerte bei den Infektionszahlen schwer zu verantworten", so BDI-Präsident Siegfried Russwurm. Der Entwurf über Maßnahmen ab dem kommenden Sonntag lasse Konsequenz vermissen. Der BDI fordert die Politik auf, für eine höhere Impfquote in der Bevölkerung zu sorgen. "Ohne Impfen ist unsere Freiheit auf Sand gebaut. An einer allgemeinen Impfpflicht als Ultima Ratio führt kein Weg mehr vorbei." 
Der Maschinenbauverband VDMA kritisiert, der "größte Schnitzer" der geplanten Verordnung sei, dass die Arbeitnehmer ihren Arbeitgebern keine Angaben mehr über den Impf- oder Genesenenstatus machen müssten. "Die Auskunftspflicht ist die wichtigste Voraussetzung, damit die Betriebe ein wirksames Hygienekonzeptes erstellen können", sagt Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. 

10:51
15.03.2022
Während der Pandemie haben die Lesefähigkeiten von Viertklässlern in Deutschland nach einer neuen Studie gravierend abgenommen. Unter insgesamt fast 4300 getesteten Grundschülern wiesen Kinder der vierten Klassen 2021 nach gut einem Jahr pandemiebedingter Einschränkungen eine "substanziell geringere" Lesekompetenz auf als Viertklässler 2016. Dies geht aus einer veröffentlichten repräsentativen Studie des Instituts für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund (IFS)  hervor. Im Durchschnitt fehle den Kindern ein halbes Schuljahr.
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger fordert, dass es nicht wieder zu flächendeckenden Schulschließungen kommen darf. "Es ist nicht hinzunehmen, dass Viertklässler beim Lesen ein halbes Schuljahr verloren haben. Dabei ist Lesen eine der wichtigsten Grundkompetenzen", sagt die FDP-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

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10:24
15.03.2022
Lockdowns und andere Beschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie haben den Privatkonsum in Deutschland das zweite Jahr in Folge gedämpft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sanken die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten Haushalte im vergangenen Jahr gegenüber dem ersten Corona-Jahr 2020 um 0,2 Prozent. Sie lagen damit um 5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau 2019.
Der Rückgang sei unter anderem auf den Lockdown im ersten Quartal 2021 sowie auf weitere Corona-Beschränkungen zum Jahresende zurückzuführen. Mit den Lockerungen gaben die Konsumenten dann wieder mehr Geld aus, wie die Wiesbadener Behörde mitteilt. Der Privatkonsum ist eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur. Besonders deutlich waren die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf das Gastgewerbe.

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