Italiens Staatschef hat zwei Jahre nach den erschütternden Bildern aus der von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Stadt Bergamo der Opfer gedacht. "Das Datum 18. März 2020 bleibt in das Gedächtnis der Italiener eingraviert", sagte Sergio Mattarella anlässlich des nationalen Gedenktages für die Corona-Toten in Rom. Damals kursierten Aufnahmen aus der norditalienischen Stadt mit Militärlastwagen, die wegen der hohen Opferzahlen Särge mit Toten aus der Stadt transportierten. Die Bilder gingen um die Welt.
"Im Gedenken an die Opfer verneigen wir uns", fuhr Mattarella fort. Der 80-Jährige, der Ende Januar erneut in das Amt gewählt wurde, dankte unter anderem Wissenschaftlern und dem Gesundheitspersonal für ihren Dienst. Italien arbeite daran, den alten Lebensrhythmus wiederherzustellen, ohne die gelernten Lektionen, aus dem was geschah, zu vergessen.