Die
IG Metall kritisiert unterschiedliche Vorgaben zum Tragen von Corona-Schutzmasken in Deutschland infolge der neuen Corona-Regeln der Ampelkoalition. "Es ist bedauerlich, dass die Maskenpflicht in Innenräumen bei der aktuellen Infektionslage nicht generell bestehen bleibt und so ein
Ungleichgewicht zwischen Arbeitsplatz und Öffentlichkeit entsteht", sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der
Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Für die Unternehmen hatte das Kabinett bereits am Mittwoch eine Arbeitsschutzverordnung beschlossen, nach der konkrete Vorgaben für die Arbeitgeber für bestimmte Schutzmaßnahmen zum Sonntag entfallen. Doch
sollen die
Unternehmen die Gefährdung eigenständig beurteilen und ein Hygienekonzept zum Beispiel mit Masken aufstellen. Hofmann: "Besonders in Hinblick darauf, dass im Herbst schon die nächste Welle drohen könnte, sollten wir jetzt pragmatisch und bundeseinheitlich Planbarkeit herstellen." Auch die kostenlosen Bürgertests sollten über den 31. März hinaus weitergeführt werden.