Letztes Update:
20220331020017

16:30
28.03.2022
Die Gesundheitsminister der Länder fordern den Bund auf, die Quarantäne- und Isolationsregeln zu überprüfen. Laut dem Beschluss soll das Robert Koch-Institut (RKI) prüfen, "ob und wie lange eine Absonderung von Infizierten und Kontaktpersonen in der aktuellen Pandemiephase" angezeigt ist. Dazu soll sich das RKI mit den Ländern abstimmen.
Im Januar hatte das RKI mit Blick auf die Verbreitung der Omikron-Variante empfohlen, dass sich die Quarantänezeiten für Kontaktpersonen und die Isolierung von Infizierten grundsätzlich an einer Sieben-Tage-Regel orientieren sollten. Nach sieben Tagen können sich Betroffene freitesten. Ohne abschließenden Test dauern Quarantäne und Isolierung jeweils zehn Tage.

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16:05
28.03.2022
Die Bundesländer müssen nun konkret entscheiden. Mehrere Kabinette tagen an diesem Dienstag. In Bayern sollen trotz landesweit hoher Inzidenzen nicht auf breiter Front schärfere Regeln kommen. Man werde "keine Hotspots jetzt für ganz Bayern machen. Jedenfalls auf absehbare Zeit nicht", sagt Ministerpräsident Markus Söder (CSU). 
In Brandenburg berät das Kabinett über die Bestimmungen ab dem Wochenende. In Thüringen ist eine Sondersitzung des Landtages am Donnerstag geplant. Schwellenwerte, ab wann eine Region ein Hotspot ist, sind im Gesetz nicht beziffert. Generelle Voraussetzung ist, dass eine Überlastung der Klinikkapazitäten droht. 

16:02
28.03.2022
Lauterbach betont zudem: Für einen nahtlosen Anschluss müssten die Länder noch in dieser Woche neue Corona-Regeln festlegen. Die Länder sollten nicht darauf spekulieren, dass die Fallzahlen bald heruntergehen und sich das Problem von allein erledige: "Das wird es nicht tun." Dies könne auch nicht der Geist sein, in dem man versuche, die Pandemie zu überwinden.
Die Zahlen seien auf sehr, sehr hohem Niveau, Krankenhäuser seien teils sehr stark belastet. Das sei eine unbefriedigende Situation, die sich noch lange hinziehen könne. "Somit muss die Losung der Stunde die sein, dass wir die Regel, die wir haben, nutzen - und nicht eine Regel, die rechtlich nicht mehr erhältlich ist, beklagen." 

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