Letztes Update:
20210715091655

Landesregierung in Rheinland-Pfalz kommt zu Sondersitzung zusammen

07:30
15.07.2021
Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat wegen der Unwetter in der Eifel eine Sondersitzung angesetzt. „Es ist eine Katastrophe“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstagmorgen in Mainz. „Es gibt Tote, Vermisste und viele, die noch immer in Gefahr sind.“
Alle Kräfte seien rund um die Uhr im Einsatz und riskierten dabei ihr eigenes Leben. Ihr Mitgefühl gelte den Opfern der Hochwasserkatastrophe, sagte Dreyer. „Ich bange mit den Menschen vor Ort.“
Die Regierungschefin kündigte an, sich zusammen mit Innenminister Roger Lewentz (SPD) einen eigenen Eindruck von der Lage vor Ort zu verschaffen. Sie appellierte an die Bewohner der Katastrophenregion, in ihren Häusern zu bleiben. „Wir mobilisieren alles, um Sie zu retten!“

dpa

06:37
15.07.2021
 Im Kreis Ahrweiler wurde der Katastrophenfall ausgerufen. "Sehr viele" Menschen harrten laut Polizei auf Hausdächern aus, die Rettungseinsätze liefen auf Hochtouren. Allerdings waren demnach mehrere Orte wegen des Hochwassers von der Außenwelt abgeschnitten. Die Rettungskräfte erreichten laut Polizei nicht alle betroffenen Orte, auch Hubschrauber waren im Einsatz.

Silvia Sebastian

Polizei richtet Hinweisportal ein

06:37
15.07.2021
Die Polizei hat zur Hochwasserkatastrophe in der rheinland-pfälzischen Eifel eine Hotline für Angehörige sowie ein Internetportal für Videos und Bilder eingerichtet. Unter der Nummer 0800-6565651 könnten sich Menschen melden, die Angehörige vermissen, schrieb das Polizeipräsidium Koblenz am Donnerstag auf Twitter. Unter dem Hinweisportal rlp.hinweisportal.de könnten Videosequenzen und Fotos hochgeladen werden, „die Hinweise auf vermisste Personen und Tote geben können“.

Landrat Jürgen Pföhler (CDU) rief die Menschen auf, möglichst zu Hause bleiben und "sich gegebenenfalls in höher gelegene Stockwerke" zu begeben. "Die Lage ist sehr ernst", sagte er. Es bestehe Lebensgefahr. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärte, sie "bange mit allen, die in Gefahr sind", und dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.

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