Die Bürgermeisterin von Schwedt, Annekathrin Hoppe (SPD), sagt im Bayerischen Rundfunk zum Öl-Embargo-Kompromiss: "Die Möglichkeiten, die jetzt seit der letzten Nacht für Deutschland bestehen, die könnte man, wenn man sie nutzt, auch in Schwedt dafür nutzen, dass wir einen längeren Übergangszeitraum für den Ausstieg aus der Rohölverarbeitung haben." Sollte sich Deutschland entschließen, sich trotzdem von russischem Öl zu lösen, dann brauche Schwedt natürlich Alternativen.
In brandenburgischen Schwedt liegt die Raffinerie PCK, die mehrheitlich der deutschen Tochter des russischen Staatskonzerns Rosneft gehört und bislang in erster Linie russisches Öl aus der Druschba-Pipeline verarbeitet.