Die
prorussischen Separatisten im Gebiet Donezk im Osten der Ukraine haben
mehrere Handelsschiffe beschlagnahmt, die im
Hafen von Mariupol liegen. "Ein Teil der Schiffe kommt unter die Rechtshoheit der Donezker Volksrepublik", zitiert die Agentur
Interfax Separatistenführer Denis Puschilin. Die Schiffe würden
umbenannt und
Teil einer neu entstehenden Handelsflotte der Republik.
Ein erstes Schiff mit einer Ladung von
2500 Tonnen Metall sei
in die russische Millionenstadt Rostow-am-Don geschickt worden, so Puschilin. Die Ukraine hatte die Verschiffung des Metalls als
"Plünderei" bezeichnet. Kiew wirft Moskau und verbündeten Separatisten den
Diebstahl strategisch wichtiger Güter vor. So sollen auch bis zu 500.000 Tonnen an Getreide aus den besetzten Gebieten in der Ukraine nach Russland verfrachtet worden sein.