Letztes Update:
20220602101156

10:10
02.06.2022
Das russische Militär hat angeblich eine Verringerung der Zahl ausländischer Söldner in den Reihen der ukrainischen Armee festgestellt. "Seit Anfang Mai ist der Zustrom von ausländischen Söldnern für die Teilnahme an den Kampfhandlungen gegen die russischen Streitkräfte versiegt", sagt der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Seinen Angaben nach ist die Gesamtzahl der ausländischen Kämpfer beim ukrainischen Militär von 6600 auf 3500 gesunken.
Hunderte Ausländer seien kurz nach ihrer Ankunft in der Ukraine noch in den Ausbildungslagern von russischen Raketen getötet worden. Noch mehr seien an der Front gefallen, sagt Konaschenkow. Der Generalmajor warnt, dass Ausländer nicht als Kombattanten behandelt würden und somit bei ihrer Gefangennahme bestenfalls auf eine lange Haftstrafe hoffen dürften. Zuvor schon hatten die prorussischen Separatisten damit gedroht, die Todesstrafe zu verhängen. Die Führung in Kiew hingegen hatte die Bildung einer Internationalen Legion ausgerufen.

09:57
02.06.2022
Die Ukraine betrachtet sich nach den Worten ihres Präsidenten schon jetzt als Teil der Europäischen Union. "Die Ukraine ist bereits de facto Mitglied der EU geworden", sagt Wolodymyr Selenskyj in einer Videoansprache vor dem luxemburgischen Parlament. "Ich glaube, dass die Ukraine bereits durch ihr Handeln zeigt, dass sie die europäischen Kriterien erfüllt."
Das Land hat die Mitgliedschaft in der EU kurz nach Kriegsbeginn beantragt. Der sich seit Jahren verstärkende pro-europäische Kurs der Ukraine gilt als einer der Gründe für den russischen Angriff.

09:48
02.06.2022
Die Slowakei hat der Ukraine die Lieferung von Radpanzerhaubitzen zugesagt. Das Verteidigungsministerium in Bratislava habe einen entsprechenden Vertrag mit den ukrainischen Partnern unterzeichnet, sagt eine Sprecherin. 
Zunächst würden acht Stück der in der Slowakei selbst entwickelten und produzierten Haubitzen Zuzana 2 in das Nachbarland geliefert. Im Unterschied zur bereits zuvor erfolgten Lieferung des Raketenabwehrsystems S-300 handele es sich diesmal nicht um ein Geschenk, sondern um einen kommerziellen Verkauf.

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