Letztes Update:
20220602134551

13:07
02.06.2022
Die neutrale Schweiz erhöht laut einem Beschluss des Parlaments ihre militärischen Ausgaben bis 2030 auf mindestens ein Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Derzeit sind es 0,71 Prozent. Unter dem Eindruck des russischen Angriffs auf die Ukraine stimmten nun in Bern auch die Vertreter der Kantone im Ständerat dem entsprechenden Auftrag an die Regierung zu, nachdem der Nationalrat den Vorstoß bereits im Mai gutgeheißen hatte. 
Die jährlichen Verteidigungsausgaben sollen von zuletzt etwa 5,5 Milliarden Franken (5,3 Milliarden Euro) bis 2030 auf 7 Milliarden Franken angehoben werden. Die Schweizer Regierung, der Bundesrat, sei bereits daran, den Plan umzusetzen, sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd von der bürgerlichen Partei Die Mitte. 

12:48
02.06.2022
Der Augsburger Bischof Bertram Meier ist zu einem Solidaritätsbesuch in die Ukraine gereist. Meier ist als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz in das von Russland angegriffene Land gefahren. Er sei am Morgen mit einem Nachtzug in Kiew angekommen, berichten die Bischofskonferenz und das Augsburger Bistum.
Meier will in der Hauptstadt unter anderem Großerzbischof Sviatoslav Shevchuk, das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, treffen. Der bayerische Bischof betont aus Anlass der Reise erneut, dass die russische Invasion einen Völkerrechtsbruch darstelle, der die Existenz der ukrainischen Nation bedrohe.

12:27
02.06.2022
Die Deutsche Kinemathek und mehrere Kinos planen eine Reihe mit ukrainischen Filmen. Vom 12. bis 30. Juni sollen in Berlin, Leipzig und Hamburg mehrere Produktionen gezeigt werden. Die russische Kriegsrhetorik propagiere, dass die Ukraine ein künstlicher Staat ohne eigene Kultur und Geschichte sei, schrieb die Kinemathek in Berlin. "Diese Filmreihe beweist das Gegenteil." Gezeigt werden etwa der Stummfilm "Arsenal" aus den 1920ern und etliche neuere Produktionen.
Eine der Kuratorinnen schickte eine Videobotschaft aus Odessa. Das Projekt sei nicht nur eine Ehre für sie und ihre Kollegin, sagt Julia Kowalenko, sondern gebe ihnen auch ein Gefühl der Unterstützung für die ukrainische Filmgemeinschaft.

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