Letztes Update:
20220609145635

07:23
09.06.2022
Bayern positioniert sich klar gegen die Einführung einer Übergewinnsteuer auf zusätzliche Profite von Mineralölgesellschaften infolge hoher Energiepreise durch den Ukraine-Krieg. "Die aktuelle Diskussion um eine Übergewinnbesteuerung ist das populistische Aufwärmen alter Ideen. Sie sind mit marktwirtschaftlichen Prinzipien nicht vereinbar", sagt Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur. Es möge oberflächlich betrachtet gut klingen, zwischen guten und schlechten Gewinnen zu unterscheiden. "Seriös ist es nicht", so Füracker.

07:11
09.06.2022
IOC-Präsident Thomas Bach sieht für die olympischen Sommersport-Fachverbände die Gefahr, im andauernden Ukraine-Krieg "ein politisches Werkzeug zu werden". Mit Verweis auf die aktuellen Vorgänge in der Tennis-Welt sagt Bach: "Schauen Sie sich unsere Freunde vom Tennis an. In Paris können russische Spieler als neutrale Athleten spielen. In London, in Wimbledon, sagt die Regierung nein, und wenn wir das zulassen, wenn wir dem nachgeben, dann sind wir verloren."
"Wenn Sie dieses Tor öffnen, sind es heute Russland und Belarus, morgen ist es ihr Land. Es gibt kein Land auf der Welt, das von jeder anderen Regierung geliebt wird", so Bach. Jeder, der den Krieg unterstütze, "kann und sollte sanktioniert werden", erklärt der 68-Jährige. "Aber für jeden, der den Krieg nicht unterstützt, muss gelten, dass seine Rechte respektiert werden. (...) Es sollte keine Sanktionen für den Besitz eines Passes geben."

04:47
09.06.2022
Der Sondergesandte des ukrainischen Präsidenten Wolodomyr Selenskyj für eine EU-Beitrittsperspektive zeigt sich nach zweitägigen Gesprächen in Berlin zuversichtlich, dass sein Land den Kandidatenstatus für die Europäische Union erhalten wird. Wenn die EU-Kommission in der kommenden Woche eine entsprechende Empfehlung abgebe, gehe er von einer Zustimmung der 27 Mitgliedstaaten bei ihrem Gipfeltreffen am 23. und 24. Juni in Brüssel aus, sagt der Minister für regionale Entwicklung, Oleksij Tschernyschow, der Deutschen Presse-Agentur. Er rechne dann auch mit einer Zustimmung Deutschlands. "So wie wir es verstehen, werden sie nicht im Weg stehen, wenn der Bericht (der EU-Kommission) positiv ausfällt."

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