Im Osten der Ukraine setzen russische Truppen nach ukrainischen Angaben ihre
Angriffe auf Wohn- und Industriegebiete in der schwer umkämpften Stadt Sjewjerodonezk fort. Durch den
Beschuss der Chemiefabrik Azot seien
vier Menschen getötet worden, schreibt der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, bei Telegram.
Die Anlage wird nach ukrainischen Angaben von Hunderten Zivilisten als
Luftschutzbunker genutzt. Eine vergleichbare Einkesselung durch russische Truppen wie bis vor kurzem in der Hafenstadt Mariupol drohe derzeit jedoch nicht. Von russischer und prorussischer Seite wird immer wieder der
Vorwurf geäußert, die Ukrainer hätten die
Zivilisten in die Azot-Keller gelockt und das
Gelände dann
vermint. Belege dafür gibt es nicht.