Gedrosselte russische Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream
könnten nach Einschätzung des Vergleichsportals Verivox
zu noch höheren Kosten für die Bürger führen. Bereits die Ankündigung des russischen Staatskonzerns Gazprom sowie eine Explosion im zweitgrößten US-Exportterminal für Flüssiggas hätten die Großhandelspreise steigen lassen, erläuterte ein Verivox-Sprecher. "Eine Folge dieser Entwicklung sind höhere Gaspreise für private Verbraucher."
Die
Linke befürchtet sogar Preissprünge und
fordert sofortige Gegenmaßnahmen der Bundesregierung. "Wir brauchen jetzt konsequente staatliche Preiskontrollen, so dass diese Verknappung nicht die Mitnahmementalität der Gasversorger beflügelt", fordert Linksfraktionschef Dietmar Bartsch. "Der Wirtschaftsminister muss umgehend handeln und Versorger und Preise kontrollieren." Nötig sei eine
Genehmigungspflicht für Gaspreise. "Die Gasversorger sollten sich jede Tarifänderung in diesem Jahr von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen müssen", verlangt Bartsch.