Letztes Update:
20220615162320
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13:16
15.06.2022
Ungeachtet der zutiefst belasteten Beziehungen will der Kreml den Dialog mit westlichen Staaten nicht völlig aufgeben. "Kommunikation ist notwendig, wir werden auch in Zukunft kommunizieren müssen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. "Amerika wird sich nirgendwo hinbewegen, Europa wird sich nirgendwo hinbewegen, also müssen wir irgendwie mit ihnen kommunizieren." Die Kommunikation müsse aber auf gegenseitigem Respekt und der Wahrung von Sicherheitsinteressen beruhen, fügte Peskow hinzu. Dies sei derzeit aber nicht absehbar.

12:52
15.06.2022
Gedrosselte russische Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream könnten nach Einschätzung des Vergleichsportals Verivox zu noch höheren Kosten für die Bürger führen. Bereits die Ankündigung des russischen Staatskonzerns Gazprom sowie eine Explosion im zweitgrößten US-Exportterminal für Flüssiggas hätten die Großhandelspreise steigen lassen, erläuterte ein Verivox-Sprecher. "Eine Folge dieser Entwicklung sind höhere Gaspreise für private Verbraucher."
Die Linke befürchtet sogar Preissprünge und fordert sofortige Gegenmaßnahmen der Bundesregierung. "Wir brauchen jetzt konsequente staatliche Preiskontrollen, so dass diese Verknappung nicht die Mitnahmementalität der Gasversorger beflügelt", fordert Linksfraktionschef Dietmar Bartsch. "Der Wirtschaftsminister muss umgehend handeln und Versorger und Preise kontrollieren." Nötig sei eine Genehmigungspflicht für Gaspreise. "Die Gasversorger sollten sich jede Tarifänderung in diesem Jahr von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen müssen", verlangt Bartsch.

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