Bundesfinanzminister
Christian Lindner weist die Forderung seines baden-württembergischen Amtskollegen Danyal Bayaz (Grüne) nach einem
"Kriegssoli" zurück. Massive Steuererhöhungen wie ein "Kriegssoli" seien geeignet, die wirtschaftliche Entwicklung zu strangulieren, warnt Lindner. "Wir brauchen mehr Wachstumsimpulse, mehr Gründungen, mehr Überstunden, um unseren Wohlstand zu sichern.
Steuererhöhungen würden die Stärkung der Wirtschaftslage sabotieren", sagt er der
Deutschen Presse-Agentur.
Katrin Göring-Eckardt, grüne Vizepräsidentin des Bundestags, hält die Vorschläge ihres Parteifreunds Bayaz dagegen für gut. "Der Bundesfinanzminister sollte sie nicht einfach wegwischen", kritisiert Göring-Eckardt.
"Reichtum verpflichtet. Dieses Prinzip sollte wieder stärker gelten." Zu einer notwendigen Umverteilung der Härten der Krisen gehörten auch zielgenaue Entlastungen.