Letztes Update:
20220626020110

11:41
24.06.2022
Nach dem Erhalt des EU-Kandidatenstatus spricht der ukrainische Präsident Selenskyj von einem Wendepunkt für sein Land. "Die Ukraine ist keine Brücke, kein Polster zwischen dem Westen und Russland, kein Puffer zwischen Europa und Asien, keine Einflusssphäre, keine graue Zone, kein Transitland", sagt der 44 Jahre alte Staatschef in einer veröffentlichten Videoansprache. Die Ukraine sei ein "zukünftiger gleichrangiger Partner für mindestens 27 EU-Länder." Die Ukraine sei kein "Drittland" mehr, sondern werde Mitglied der Europäischen Union.
Im selben Video spricht Parlamentschef Ruslan Stefantschuk davon, dass diese Entscheidung die Geschichte ändern werde. "Wir können die Geografie nicht ändern. Russland wird weiter unser Nachbar bleiben", sagt er. Doch habe die Geschichte in diesem Fall die Geografie besiegt. Regierungschef Denys Schmyhal betont anschließend die neuen Perspektiven der Ukraine durch ihren Status als Beitrittskandidat: Kiew erhalte nun "Zugang zu neuen finanziellen Hilfsprogrammen der EU". Er weckt Hoffnungen auf neue Investitionen und Arbeitsplätze. 

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10:54
24.06.2022
Russland wirft den USA "feindliche Handlungen" vor und kündigt Gegenmaßnahmen angekündigt. Die USA betonten zwar stets ihr Interesse an der Aufrechterhaltung diplomatischer Beziehungen, sagt die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa. "Auf der anderen Seite kommt man nicht umhin festzustellen, dass solche Äußerungen durch immer feindlichere Handlungen der amerikanischen Seite durchkreuzt werden."Sacharowa behauptet, dass die - zu Moskaus Ärger - vom EU-Land Litauen verhängten Transitbeschränkungen für Russlands Ostsee-Exklave Kaliningrad auf "offensichtliche Anregung und Vorgabe" der USA erlassen worden seien. 

Ebenso wie die EU haben auch die USA weitreichende Sanktionen verhängt. Insgesamt gebe es allen Grund zur Annahme, dass die USA "aus einer Position der Stärke heraus" mit Russland zu sprechen versuchten, kritisiert Sacharowa. "Wir werden entsprechende Schlussfolgerungen ziehen und notwendige Maßnahmen ergreifen", sagte sie. Details nennt sie nicht.

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