Letztes Update:
20220630020459

15:11
29.06.2022
Die Nato hat der Ukraine weitere Unterstützung bei der Verteidigung gegen die russische Invasion zugesagt. Die 30 Mitgliedstaaten hätten ein umfassendes Paket vereinbart, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg beim Gipfel des Bündnisses in Madrid. Dazu gehörten sichere Kommunikationsmittel, Treibstoff, medizinische Versorgung, Schutzwesten und Ausrüstung zur Bekämpfung von Minen sowie chemischen und biologischen Bedrohungen. Auch Hunderte tragbare Drohnenabwehrsysteme seien Teil des Pakets.
"Längerfristig werden wir die Ukraine bei der Umstellung von Ausrüstung aus der Sowjet-Ara auf moderne Nato-Ausrüstung unterstützen", sagte Stoltenberg. "Die Ukraine kann so lange auf uns zählen, wie es nötig ist. Die Verbündeten werden weiterhin umfangreiche militärische und finanzielle Hilfe leisten." Zugleich erhob Stoltenberg schwere Vorwürfe gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Der Krieg von Präsident Putin gegen die Ukraine hat den Frieden in Europa erschüttert und die größte Sicherheitskrise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Die Nato hat mit Stärke und Einigkeit reagiert. 15:11
29.06.2022
Jens Stoltenberg

14:47
29.06.2022
Die russische Führung diskutiert Maßnahmen, damit die erhebliche erstarkte Landeswährung Rubel sich nicht zum Risiko für die eigene Wirtschaft entwickelt. Gerade auf exportorientierte Branchen wirke sich der starke Rubel schon jetzt negativ aus, sagte Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow bei einer Wirtschaftskonferenz in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Es sei zu befürchten, dass russische Unternehmen deshalb in Zukunft weniger investierten und produzierten.
In der nächsten Woche würden Mechanismen zur Stabilisierung des Kurses geprüft, so Finanzminister Anton Siluanow. Russland sei bereit, mit Staatseinnahmen - etwa aus Öl- und Gasgeschäften - auf dem Devisenmarkt einzugreifen, so Siluanow. Wirtschaftsminister Reschetnikow hingegen bezweifelte, dass ein Eingriff in den Devisenmarkt das Problem lösen werde. Auch Russlands Zentralbankchefin Elvira Nabiullina gab zu bedenken, dass ein künstliches Eingreifen in den Rubel-Kurs mit den Risiken einer zu starken Abwertung der eigenen Währung verbunden sei.

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