Letztes Update:
20220630020459

16:28
29.06.2022
Die Zahl ukrainischer Schülerinnen und Schüler, die an Schulen und Berufsschulen in Deutschland aufgenommen wurden, ist weiter gestiegen. Wie die Kultusministerkonferenz (KMK) mitteilte, waren es in der vergangenen Woche mittlerweile 144.000 Kinder und Jugendliche - ein Zuwachs um gut 5000 im Vergleich zur Vorwoche. Die meisten sind bisher in Bayern (26.231), Nordrhein-Westfalen (24.662) und Baden-Württemberg (19.198) untergekommen.
Die Zahlen sind seit dem russischen Überfall auf die Ukraine Ende Februar stetig angestiegen. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) rechnet mit einem weiteren Anstieg. "Viele Bundesländer sind mit der Schulpflicht bisher pragmatischer umgegangen, auch weil die Kinder digital aus der Ukraine unterrichtet wurden", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Aber nach den Sommerferien wird die Schulpflicht sicher überall greifen und es wird schon deshalb mehr ukrainische Schülerinnen und Schüler geben."

16:01
29.06.2022
Unter dem Eindruck westlicher Sanktionen will Russlands Präsident Wladimir Putin im Energiebereich die Zusammenarbeit unter anderem mit zentralasiatischen Partnern ausbauen. Bereits jetzt arbeiteten die Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres bei der Nutzung von Gas- und Ölfeldern eng zusammen, sagte Putin bei einem Gipfeltreffen in der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik Turkmenistan. Zu der Runde der sogenannten Kaspischen Fünf zählen neben Russland und Turkmenistan auch Kasachstan, Aserbaidschan und Iran.
Russland betrachte den Aufbau regionaler Handels- und Investitionsbeziehungen sowie die Vertiefung von industrieller und technologischer Zusammenarbeit als Hauptaufgabe für die Zukunft, sagte Putin.

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15:36
29.06.2022
Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine sollen Regionen in der EU mehr Unterstützung bei der Unterbringung von Flüchtlingen bekommen. Dafür schlug die EU-Kommission vor, Gelder aus dem sogenannten Kohäsionsfonds umzuschichten und schneller auszuschütten. So sollen etwa lokalen Behörden und Organisationen bis 2023 zusätzlich 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt werden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die EU-Staaten und das EU-Parlament müssen den Änderungen noch zustimmen.
Nach Angaben der EU-Asylbehörde EUAA hat die EU bereits mehr als 3,4 Millionen Geflüchteten aus der Ukraine vorübergehenden Schutz zugesprochen, seitdem das Land am 24. Februar von Russland angegriffen wurde. Der Status gewährt den Menschen für ein Jahr eine Aufenthaltserlaubnis, mit der sie Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Bildung in den EU-Ländern erhalten, ohne dafür ein länger dauerndes Verfahren anstreben zu müssen.

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