Die Dynamik neuer Unterstützungszusagen für die Ukraine lässt nach Erhebungen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft nach. Andere Länder stellten dem angegriffenen Land Waffen oder Finanzhilfen weiterhin nur sehr zeitverzögert bereit, die Unterstützung bleibe zudem deutlich hinter dem zurück, was zur Stabilisierung der Lage nötig wäre, bewertet der Forschungszentrumsdirektor am IfW Kiel, Christoph Trebesch, die Situation.
Trebesch leitet das Team, das den Ukraine Support Tracker des Instituts erstellt. Die Datenbank erfasst systematisch den Wert der Unterstützung, die Regierungen von knapp 40 Ländern der Ukraine seit Kriegsbeginn zugesagt haben.