Letztes Update:
20220706192940

18:49
06.07.2022
Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew hat den USA mit dem "Zorn Gottes" gedroht, falls diese ein internationales Tribunal zur Untersuchung des russischen Vorgehens in der Ukraine unterstützen sollten. Die USA wollten andere verurteilen, aber selbst straflos bleiben, schrieb Medwedew auf seinem Telegram-Kanal. "Das wird mit Russland nicht funktionieren, das wissen sie gut", schrieb Medwedew. "Deshalb bellen die verdorbenen Söldner so abscheulich."
Medwedew schrieb, die Geschichte der USA sei eine Serie blutiger Kriege von der Unterwerfung der amerikanischen Ureinwohner über die Atombombenangriffe auf Japan bis zum Vietnamkrieg. "Ist dafür irgendjemand zur Verantwortung gezogen worden?", fragte er. Die Vereinigten Staaten versuchten, im Namen einer "wahren Demokratie" in der ganzen Welt Chaos und Zerstörung anzurichten. "Die USA und ihre nutzlosen Handlanger sollten sich an die Worte der Bibel erinnern: Richtet nicht und ihr werdet nicht gerichtet (...), damit der Zorn Gottes nicht eines Tages über ihr Haus kommt", schrieb er.

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18:15
06.07.2022
Angesichts russischer Angriffe fordern die Behörden in der ostukrainischen Region Donezk die Zivilbevölkerung zur Flucht auf. "Russland hat das gesamte Gebiet von Donezk zu einem gefährlichen Hotspot auch für Zivilisten gemacht", teilte Gouverneur Pawlo Kyrylenko per Nachrichtendienst Telegram mit. "Ich rufe alle zur Evakuierung auf! Evakuierung rettet Leben!"
Der Bürgermeister der ostukrainischen Stadt Slowjansk, Wadym Ljach, kündigte Busse und Züge zum Transport von Zivilisten in den Westen des Landes an. "Kein Risiko eingehen! Packt zusammen!", teilte Ljach mit. Insgesamt seien seit Beginn der Kämpfe in Slowjansk 17 Menschen getötet und 67 verletzt worden. "Gestern gab es durch Angriffe zwei Tote und sieben Verwundete", erklärte Ljach. In der Ostukraine hat sich nach dem weitgehenden Rückzug des ukrainischen Militärs aus dem Gebiet Luhansk der Schwerpunkt der Kämpfe ins benachbarte Gebiet Donezk verlagert.

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