In der Kleinstadt
Tschassiw Jar im Osten der Ukraine ist die
Zahl der Toten nach einem
russischen Raketenangriff auf ein Wohnhaus auf
45 gestiegen. Neun Menschen seien seit dem Angriff am Samstag aus den Trümmern gerettet worden, teilt der Zivilschutz in der Region Donezk mit. Kiew spricht von einem zivilen Wohngebäude. Die russische Armee behauptet hingegen, ein militärisch genutztes Gebäude attackiert zu haben. Unabhängig lassen sich die Angaben kaum überprüfen.
Am Dienstag wurde zudem in der Stadt Slowjansk eine Frau infolge von Artilleriebeschuss verletzt. Unter Beschuss waren auch andere Städte in dem Gebiet wie Bachmut und Soledar. Durch russische Angriffe seien darüber hinaus
im benachbarten Charkiw mindestens fünf Menschen verletzt worden, teilt Militärgouverneur Oleh Synjehubow mit. Die Vereinten Nationen haben seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar
mehr als 5000 getötete Zivilisten erfasst, gehen aber von weitaus höheren Opferzahlen aus.