Zur kurzfristigen Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten könnten in Kürze 500 Millionen Euro aus dem Gemeinschaftshaushalt der EU bereitgestellt werden. Die EU-Kommission hat einen Plan präsentiert, wonach mit dem Geld unter anderem der Ausbau von Produktionskapazitäten der Rüstungsindustrie unterstützt werden soll. Eine Voraussetzung für eine EU-Förderung wäre allerdings, dass solche Projekte von einem Zusammenschluss aus Unternehmen aus mindestens drei Mitgliedstaaten getragen werden.
"Mit der Weitergabe dringend benötigter Verteidigungsgüter an die Ukraine haben die Mitgliedstaaten mutige Schritte unternommen. Im selben Geiste der Solidarität wird die EU ihnen dabei helfen, diese Bestände aufzufüllen", erklärt die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager.