Die Bundesregierung hat das Auslaufen des ersten Frachtschiffes mit ukrainischem Getreide aus Odessa begrüßt. "Das ist ein Hoffnungsschimmer in einer sich zuspitzenden Ernährungskrise", sagt der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Christofer Burger, in der Bundespressekonferenz in Berlin. Jetzt sei es wichtig, dass das Getreideabkommen weiter mit Leben gefüllt werde und weitere Schiffe auslaufen könnten.
"Gleichzeitig arbeiten wir weiter mit Hochdruck an der Schaffung von alternativen Routen", sagt Burger weiter. "Denn die letzten Monate haben gezeigt, dass es fahrlässig wäre, sich auf Zusicherungen blind zu verlassen."