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13:25
01.08.2022
Die Bundesregierung hat das Auslaufen des ersten Frachtschiffes mit ukrainischem Getreide aus Odessa begrüßt. "Das ist ein Hoffnungsschimmer in einer sich zuspitzenden Ernährungskrise", sagt der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Christofer Burger, in der Bundespressekonferenz in Berlin. Jetzt sei es wichtig, dass das Getreideabkommen weiter mit Leben gefüllt werde und weitere Schiffe auslaufen könnten.
"Gleichzeitig arbeiten wir weiter mit Hochdruck an der Schaffung von alternativen Routen", sagt Burger weiter. "Denn die letzten Monate haben gezeigt, dass es fahrlässig wäre, sich auf Zusicherungen blind zu verlassen."

13:03
01.08.2022
Die Wiederaufnahme von Getreideexporten über den ukrainischen Schwarzmeer-Hafen Odessa ist nach Einschätzung der EU ein erster Schritt zur Linderung der durch Russlands Krieg ausgelösten Welternährungskrise. Man erwarte nun, dass das Abkommen vollständig umgesetzt werde und ukrainische Exporte an die Kunden in aller Welt wieder aufgenommen würden, sagt ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell in Brüssel.
Dies sei notwendig, weil die negativen Folgen der Aggression Russlands gegen die Ukraine und der Blockade ukrainischer Häfen die schwächsten Menschen in Afrika, Asien und im Nahen Osten träfen. Russland habe nicht nur ukrainische Häfen blockiert, sondern auch Felder vermint oder zerstört, Silos kaputt gemacht und Getreide verbrannt.

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