Letztes Update:
20220802020504

14:53
01.08.2022
Die Europäische Union hat mit der Auszahlung eines weiteren Milliardenkredits an die Ukraine begonnen. Eine erste Überweisung in Höhe von 500 Millionen Euro sei am heutigen Montag erfolgt, teilt die zuständige EU-Kommission mit. Eine zweite über noch einmal 500 Millionen Euro werde an diesem Dienstag erfolgen.
Die Ukraine braucht das Geld nach EU-Angaben zum Beispiel dafür, um laufende Kosten etwa für Rentenzahlungen und den Betrieb von Krankenhäusern zu decken. Um das von Russland angegriffene Land zu entlasten, sollen die Zinskosten für das Darlehen aus dem EU-Haushalt bedient werden.

14:19
01.08.2022
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Wiederaufnahme von Getreideexporten als "Meilenstein" gewürdigt. Das Ablegen des ersten Schiffes nach der russischen Blockade sei "eine enorme kollektive Leistung des gemeinsamen Koordinierungszentrums, das letzte Woche in Istanbul unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen mit Vertretern aus der Ukraine, der Russischen Föderation und der Türkei eingerichtet wurde", sagt Guterres in New York.
Dies könne aber nur der Anfang sein - viele weitere Handelsschiffe müssten nun folgen und Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine transportieren. Guterres kündigt außerdem ohne weitere Details an, dass die UN mit einem geliehenen Schiff selbst Getreide aus dem Land bringen wolle.

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13:55
01.08.2022
Der nach Beginn des Kriegs zurückgetretene Kreml-Beamte Anatoli Tschubais wird laut Medienberichten mit schweren gesundheitlichen Problemen in Europa behandelt. "Das ist natürlich eine traurige Nachricht, wir wünschen ihm baldige Genesung", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax in Moskau. Angaben der italienischen Tageszeitung La Repubblica zufolge wird Tschubais in einer Klinik auf der Mittelmeerinsel Sardinien behandelt, wo er zuvor Urlaub gemacht haben soll.
Am Sonntag hatte die prominente russische Moderatorin und frühere Präsidentenkandidatin Xenia Sobtschak unter Berufung auf Tschubais' Familie geschrieben, der 67-Jährige sei in "nicht stabilem Zustand" auf eine Intensivstation gebracht worden. "Ihm wurde schlecht. Seine Arme und Beine erlahmten plötzlich." Sobtschaks Angaben zufolge wurde der Raum, in dem sich Tschubais zuletzt aufhielt, von "Spezialisten in Chemie-Schutzanzügen" untersucht. Angesichts dieser Beschreibungen entbrannten in sozialen Netzwerken Spekulationen darüber, ob Tschubais möglicherweise vergiftet worden sein könnte. 

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