Letztes Update:
20220909020106
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16:43
09.08.2022
Die Internetseite des finnischen Parlaments ist nach einem Cyberangriff vorübergehend lahmgelegt worden. Am frühen Nachmittag sei ein sogenannter Denial-of-Service-Angriff auf die Seite verübt worden, teilte die Parlamentsverwaltung auf Twitter mit. Man arbeite unter anderem mit Sicherheitsspezialisten daran, den Schaden zu begrenzen. Bei Denial-of-Service-Angriffen ist der betroffene Server durch eine künstlich erhöhte hohe Nachfrage nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erreichbar. Am Abend war die Seite des finnischen Parlaments weiterhin nicht aufzurufen.
Dem finnischen Sender Yle zufolge sollen russische Hacker hinter dem Angriff stecken: Auf Telegram schrieb das russische Kollektiv "NoName057(16)", man habe sich entschlossen, dem Nachbarn Finnland einen "freundschaftlichen Besuch" abzustatten, der so darauf bedacht sei, der Nato beizutreten.

15:58
09.08.2022
Russland will eigenen Angaben zufolge einen Besuch der Internationalen Atombehörde im kürzlich beschossenen Kernkraftwerk Saporischschja im von eigenen Truppen besetzten Süden der Ukraine ermöglichen. "Von unserer Seite aus sind wir bereit, maximal mögliche Unterstützung zur Lösung organisatorischer Fragen zu leisten", teilte das russische Außenministerium mit. Zugleich beschuldigte Moskau die Vereinten Nationen, eine bereits geplante Inspektionsreise angeblich abgesagt und damit eine neue Eskalation herbeigeführt zu haben.
Das in der Stadt Enerhodar gelegene AKW Saporischschja war am vergangenen Wochenende mehrfach beschossen und teils beschädigt worden. Die kritische Infrastruktur soll aber weiter intakt sein. Russland und die Ukraine geben sich gegenseitig die Schuld.

15:15
09.08.2022
Angesichts düsterer Prognosen wächst in Großbritannien die Sorge um explodierende Energiepreise. Einer aktuellen Analyse der Beratung Cornwall Insight zufolge dürfte die von der Energieaufsichtsbehörde Ofgem festgelegte Preisobergrenze für einen durchschnittlichen Haushalt im Januar auf 4266 Pfund (5052 Euro) pro Jahr steigen, wie die Analysten mitteilten. Das wäre mehr als doppelt so hoch wie aktuell, wo der Preisdeckel noch bei 1971 Pfund (2334 Euro) jährlich liegt. Im Oktober ist den Berechnungen zufolge bereits eine Steigerung auf 3582 Pfund (4242 Euro) zu erwarten. Die Zahlen übersteigen die bisherigen Prognosen deutlich. Grund für die Preisexplosion sind zum einen die steigenden Preise für Gas und Strom, die durch den Ukraine-Krieg in die Höhe getrieben werden. Zum anderen will die Aufsicht Ofgem mit ihrer Preisgestaltung verhindern, dass weitere britische Energieversorger pleite gehen, wodurch Verbraucher noch stärker belastet würden. Ziel ist es, sie durch die Krise zu bringen, damit die Energiepreise in der zweiten Hälfte 2023 wieder sinken.

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