Letztes Update:
20220909020106

12:31
12.08.2022
Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Juschtschenko will den Kampfgeist ukrainischer Soldaten mit Honigriegeln und nationalistischen Logos stärken. "Das ist der von allen geliebte Honig, der aus den Bienenstöcken der Heimat großer Ukrainer stammt", schreibt der 68-Jährige bei Facebook. In einer ersten Lieferung sollen 25.000 Packungen mit den Bildnissen des Nationaldichters Taras Schewtschenko und des umstrittenen ukrainischen Nationalisten und Antisemiten Stepan Bandera an die Front gehen.
Der Honig stamme aus den Geburtsorten von Schewtschenko und Bandera in dem zentralukrainischen Gebiet Tscherkassy und dem westukrainischen Iwano-Frankiwsk. "Es gibt keine gemeinsame Sprache mit den Moskowitern. Und beim Honig ebenso", heißt es auf der mit Bandera verzierten Packung.

11:51
12.08.2022
Der Linken-Parteichef Martin Schirdewan rechnet angesichts stark steigender Preise mit sozialen Protesten. In anderen Ländern wie Österreich und Frankreich werde dazu mobilisiert, und "auch hier in Deutschland wird es natürlich zu sozialen Protesten kommen", sagte Schirdewan in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv.
Er begrüße das, weil "wir Druck auf die Bundesregierung ausüben müssen", sagte der Linken-Chef. Die Bundesregierung zeige sich derzeit handlungsunfähig, die sozialen Konsequenzen der Energiekrise und Inflation zu beheben.

11:22
12.08.2022
Die Bundesregierung äußert sich besorgt über die anhaltenden Kämpfe in der Gegend um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja. "Natürlich ist die Bundesregierung beunruhigt über das, was an Informationen aus der Ukraine zu uns gedrungen ist zu diesem Thema, zu Kämpfen, die sich um das AKW herum abspielen", sagt Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin.
Die Bundesregierung habe immer wieder deutlich gemacht, "dass wir alle Seiten dazu aufrufen, diesen hochgefährlichen Beschuss einzustellen", erklärt Hebestreit.

11:21
12.08.2022
Führende russische Politiker haben die Forderung der G7 nach einer Übergabe des Atomkraftwerks Saporischschja an die Ukraine abgelehnt. "Nein und nochmals nein", beantwortete Konstantin Kossatschow, Vizechef des russischen Parlamentsoberhauses Föderationsrat, der Agentur Interfax zufolge die Frage nach einer möglichen Rückgabe des AKW. Er begründete dies mit Sicherheitsbedenken.
Um die Sicherheit des Kernkraftwerks zu gewährleisten, sei die völlige Kontrolle über die Anlage erforderlich. "Die ukrainische Obrigkeit kann dies unter den Bedingungen der speziellen Militäroperation per Definition nicht leisten", sagte der prominente russische Außenpolitiker.

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