Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, warnt davor, die Montagsdemonstrationen für Proteste gegen die hohen Energiepreise zu instrumentalisieren. "Die Montagsdemonstrationen sind das Symbol für die friedliche Revolution und den Kampf der Ostdeutschen für Freiheit und Demokratie", sagte der aus Thüringen stammende SPD-Politiker der Wirtschaftswoche.
Die Versuche aus verschiedenen politischen Richtungen, sie mit den Problemen infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine in Verbindung zu bringen, komme "einer Herabsetzung der Verdienste der Ostdeutschen im Jahr 1989 gleich", meinte Schneider. Kürzlich hat der Ostbeauftragte der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, Aktionen montags gegen steigende Energiepreise und die Gasumlage angekündigt.