Letztes Update:
20220909020106

12:54
05.09.2022
Das russische Außenministerium hat 25 US-Bürger, darunter die Schauspieler Sean Penn und Ben Stiller, auf eine Schwarze Liste gesetzt. Den Betreffenden aus Politik, Kultur und Wirtschaft werde "als Antwort auf die ständig von der Biden-Administration ausgeweiteten Sanktionen gegen russische Bürger" die Einreise nach Russland verwehrt, teilt das Ministerium mit.
Stiller und Penn sind wegen ihres politischen Engagements auf der Liste gelandet. Sie haben sich nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf der Seite Kiews positioniert. Beide Schauspieler wurden vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen und haben der Ukraine ihre Unterstützung ausgesprochenNeben den Schauspielern traf es auch mehrere Kongressabgeordnete und Firmenchefs sowie US-Handelsministerin Gina Raimondo. US-Präsident Joe Biden wurde bereits im März sanktioniert.

12:18
05.09.2022
Außenministerin Annalena Baerbock warnt vor einer europäischen Spaltung wegen Energieknappheit im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine. "Das eigentliche Thema, der Elefant, der im Raum steht, ist doch die Energiefrage. Das wird die zentrale Frage sein, die uns in den nächsten Monaten wirklich auf eine harte Probe stellen wird", sagt die Grünen-Politikerin zu Beginn der jährlichen Konferenz der deutschen Botschafterinnen und Botschafter in Berlin. "Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass diese Aspekte der Spaltung einer der zentralen Bausteine in der hybriden russischen Kriegsführung der nächsten Monate sein werden", sagte die Ministerin. 

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12:00
05.09.2022
Das UN-Menschenrechtsbüro kritisiert die Entscheidung des Bezirksgerichts in Moskau, die der kremlkritischen Zeitung "Nowaja Gaseta" die Zulassung entzogen haben. "Der Entscheid gegen 'Nowaja Gaseta' ist ein weiterer Schlag gegen die Freiheit der russischen Medien", sagt die Sprecherin des UN-Menschenrechtsbüros in Genf, Ravina Shamdasani. Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine seien die Medien noch stärkeren Einschränkungen ausgesetzt.
Die Zeitung hatte kurz nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vor einem halben Jahr ihr Erscheinen einstellen müssen. Muratow begründete das damals mit der Sorge um das Wohl der Korrespondenten, nachdem in Russland ein "Fake-News-Gesetz" in Kraft getreten war. Es sieht hohe Haftstrafen für Journalisten vor, deren Veröffentlichungen offiziellen Verlautbarungen widersprechen.

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