Letztes Update:
20220915020013

21:38
14.09.2022
Das ukrainische Volk wird mit dem Medienpreis M100 Media Award ausgezeichnet. Am Donnerstag (19.00 Uhr) nimmt Wladimir Klitschko die Auszeichnung stellvertretend in Potsdam entgegen. Die Veranstalter schrieben, das ukrainische Volk wehre sich "seit Monaten mit eiserner Standhaftigkeit gegen die brutale Invasion Russlands" und verteidige seine Freiheit und Souveränität auf europäischem Boden. Hauptredner ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Scholz hatte am Dienstag nach monatelanger Pause erstmals wieder mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert und dabei auf eine diplomatische Lösung gedrungen.

17:59
14.09.2022
UPDATE | Die zentralukrainische Industriestadt Krywyj Rih ist nach ukrainischen Angaben heute von russischen Marschflugkörpern getroffen worden. Präsident Wolodymyr Selenskjyj bestätigt, dass ein Wasserkraftwerk am Fluss Ingulez beschädigt worden sei. Er spricht von einem Versuch, seine Heimatstadt unter Wasser zu setzen. Nicht verifizierte Videos zeigten, dass der Wasserstand des Ingulez rasch anstieg. "Alles was die Besatzer können ist Panik zu säen, eine Notlage zu schaffen, Menschen ohne Licht, Wärme, Wasser oder Lebensmittel zu lassen", schreibt Selenskyj auf Telegram. "Kann uns das brechen? Keineswegs."

Durch den "massiven Raketenangriff" seien hydrotechnische Anlagen schwer beschädigt worden, teilt auch der Verwaltungschef des Gebietes Dnipropetrowsk, Valentin Resnitschenko, mit. In einigen Teilen der Stadt sei die Wasserversorgung ausgefallen. 

17:14
14.09.2022
UPDATE  | Auch UN-Generalsekretär António Guterres hat nach einem Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin momentan keine Hoffnung auf baldige Friedensverhandlungen zwischen Moskau und Kiew. "Es wäre naiv zu glauben, dass wir der Möglichkeit eines Friedensabkommens nahe sind", sagt Guterres heute in New York. Zwar seien die Vereinten Nationen bereit, in jeglicher Hinsicht an einer diplomatischen Lösung zu arbeiten, die Chancen dafür seien gegenwärtig aber "minimal". Guterres sagt, er habe am heute mit dem russischen Präsidenten telefoniert.
Der Kreml teilte zu dem Telefonat mit, beide Seiten seien sich einig, dass das ukrainische Getreide vor allem in die ärmeren Länder Afrikas, Lateinamerikas und des Nahen Ostens geliefert werden sollte. Russland kritisiert, dass angeblich ein großer Teil der Ausfuhren in Europa landet. Ein zweiter Moskauer Kritikpunkt ist, dass es immer noch Barrieren gegen russische Exporte von Getreide und Düngemitteln gebe. Guterres habe gesagt, dass an deren Abbau gearbeitet werde. 

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