Letztes Update:
20220916064348

00:23
16.09.2022
Die US-Regierung sagt der Ukraine weitere Militärhilfen zur Verteidigung gegen Russland zu. Das US-Außenministerium kündigt in Washington Unterstützung für Kiew im Umfang von 600 Millionen US-Dollar an. Die USA stellen der Ukraine demnach zusätzliche Waffen, Munition und Ausrüstung aus Beständen des US-Verteidigungsministeriums zur Verfügung. Damit erhöht sich die militärische Unterstützung der USA für die Ukraine seit Beginn von Bidens Amtszeit dem Ministerium zufolge auf einen Gegenwert von insgesamt 15,8 Milliarden Dollar.

00:03
16.09.2022
SPD-Chef Lars Klingbeil nennt die angekündigte Lieferung weiterer schwerer Waffen der Bundeswehr in die Ukraine einen "wichtigen Beitrag". Gleichzeitig äußert er sich erneut zurückhaltend zur Lieferung moderner Kampfpanzern westlicher Bauart. "Es gibt eine Entscheidung mit den Alliierten zusammen, dass kein Land gerade Kampfpanzer westlicher Art liefert." Er erwarte aber von der Bundesregierung, dass sie sich "jeden Tag damit auseinandersetzt, was passiert eigentlich in der Ukraine und was ist der nächste Schritt, den wir tun können".

Butscha, Mariupol und jetzt leider auch Isjum: Russland hinterlässt überall Tod und muss sich dafür verantworten. 22:10
15.09.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt schwere Kriegsverbrechen nach dem Abzug russischer Truppen in der Stadt Isjum.

22:01
15.09.2022
Nach dem Abzug russischer Truppen ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der ostukrainischen Stadt Isjum im Gebiet Charkiw ein "Massengrab" gefunden worden. "Die nötigen prozessualen Handlungen haben dort schon begonnen", sagt der Staatschef in einer Videobotschaft. An diesem Freitag solle es genauere Informationen geben, sagt Selenskyj. Ukrainische Medien berichten von einem Fund von mehr als 440 Leichen in einem Wald.
Die Russen hatten das Gebiet am Samstag ukrainischen Angaben zufolge nach einer Gegenoffensive der ukrainischen Kräfte fluchtartig verlassen. Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte von einer "Umgruppierung" seiner Truppen gesprochen, während selbst kremlnahe Quellen von einer verheerenden Niederlage sprachen. Selenskyj besuchte Isjum am Mittwoch. An diesem Freitag sollen Journalisten zu dem Massengrab gebracht werden. "Wir wollen, dass die Welt erfährt, was wirklich passiert und wozu die russische Okkupation geführt hat", sagt Selenskyj nun.

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